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Die jüngsten Epidemien von Stoffwechselerkrankungen, Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes (T2D), Leberlipidstörungen und metabolischem Syndrom wurden größtenteils genetischen Faktoren sowie Veränderungen in Ernährung, Bewegung und Alterung zugeschrieben. Es gibt jedoch mittlerweile erhebliche Hinweise darauf, dass auch andere Umweltfaktoren zur raschen Zunahme der Inzidenz dieser Stoffwechselerkrankungen beitragen können. Diese Übersichtsarbeit untersucht die Veränderungen in der Inzidenz von Fettleibigkeit, T2D und nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD), den Beitrag der Genetik zu diesen Störungen und beschreibt die Rolle des endokrinen Systems bei diesen Stoffwechselstörungen. Danach wird speziell der Einfluss von endokrinen disruptiven Chemikalien (EDCs) auf die Ätiologie von Fettleibigkeit, T2D und NAFLD im Fokus stehen, während schließlich die Informationen zu EDCs zu mehreren Stoffwechselstörungen integriert werden, die zum metabolischen Syndrom führen können. Wir werden insbesondere Beweise prüfen, die EDC-Expositionen während kritischer Entwicklungsphasen mit späteren Stoffwechselerkrankungen und über Generationen hinweg in Verbindung bringen.
Heindel et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.
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