Key points are not available for this paper at this time.
Ein Anstieg der Fettleibigkeitsprävalenz unter Patienten, die mit der Dialyse beginnen, könnte das Wachstum der gesamten ESRD-Population beeinflussen, was auf verbesserte Überlebensraten und eine verringerte Wahrscheinlichkeit für Transplantationen zurückzuführen ist. Zeitliche Trends im durchschnittlichen Body-Mass-Index (BMI) und in der Fettleibigkeitsprävalenz wurden bei neu diagnostizierten ESRD-Patienten anhand des Jahres der Dialyseeinleitung zwischen 1995 und 2002 untersucht, und diese Trends wurden mit denen in der US-Bevölkerung während desselben Zeitraums verglichen. Bei neu diagnostizierten Dialysepatienten wurde der BMI unter Verwendung der Körpergröße und des geschätzten Trockengewichts, die vom Medicare- und Medicaid-Service-Formular für medizinische Evidenz bei terminaler Nierenkrankheit erfasst wurden, berechnet. In der US-Bevölkerung wurden selbstberichtete Körpergröße und -gewicht verwendet. Die Prävalenz der totalen Fettleibigkeit und der Fettleibigkeit im Stadium > oder =2 wurden als BMI > oder =30 bzw. > oder =35 kg/m² definiert. Bei neu diagnostizierten Patienten mit ESRD stieg der durchschnittliche BMI von 25,7 auf 27,5 kg/m², und die totale Fettleibigkeit und die Fettleibigkeit im Stadium > oder =2 erhöhten sich um 33 bzw. 63 %, bei neu diagnostizierten Patienten mit ESRD (P < 0,0001 für Fettleibigkeitstrends). Die BMI-Steigung war in der neu diagnostizierten ESRD-Population im Vergleich zur US-Bevölkerung in allen Altersgruppen ungefähr doppelt so hoch. Die zeitlichen Zunahmen der Fettleibigkeitsprävalenz waren jedoch zwischen den beiden Populationen ähnlich. Aufgrund des Überlebensvorteils, der mit Fettleibigkeit verbunden ist, und der verringerten Wahrscheinlichkeit für Transplantationen werden diese Trends höchstwahrscheinlich die Gesamtzahl der Patienten beeinflussen, die im nächsten Jahrzehnt Dialyse erhalten.
Kramer et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: