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Die spinale Stenose der Lendenwirbelsäule (LSS) manifestiert sich typischerweise mit neurogener Claudicatio, die das Gangbild der Patienten verändert. Der Einsatz von optoelektronischen Systemen hat es Klinikern ermöglicht, eine 3D-quantitative Ganganalyse durchzuführen, um diese Veränderungen zu quantifizieren und zu verstehen. Obwohl mehrere Autoren Analysen der spatiotemporalen Gangparameter präsentiert haben, fehlen Daten zu kinematischen Parametern. Fünfzehn Patienten mit LSS wurden mit 15 gesunden Kontrollen abgeglichen. Eine quantitative Ganganalyse unter Verwendung optoelektronischer Techniken wurde für jedes Paar von Probanden in einem spezialisierten Labor durchgeführt. Eine statistische Vergleichsanalyse zwischen Patienten und Kontrollen wurde durchgeführt, um Unterschiede in den spatiotemporalen Parametern und dem Gait Profile Score (GPS) zu bestimmen. Statistisch signifikante Unterschiede wurden zwischen den Patienten- und Kontrollgruppen für alle spatiotemporalen Parameter gefunden. Die Patienten wiesen signifikant unterschiedliche Gesamtergebnisse im GPS auf (p = 0.004) und hatten eine eingeschränkte interne/externe Beckenrotation (p = 0.034), eine eingeschränkte Hüftextension (p = 0.012) sowie Abduktion/Adduktion (p = 0.012) und eine eingeschränkte Fußhebung (p < 0.001). Zusammenfassend haben Patienten mit LSS signifikant veränderte Gangmuster in drei Regionen (Becken, Hüfte und Knöchel) im Vergleich zu gesunden Kontrollen. Die Analyse der kinematischen Grafiken hat Einblicke in die Gangpathophysiologie der Patienten mit LSS gegeben, und die Verwendung des GPS wird es uns ermöglichen, zukünftige chirurgische Ergebnisse zu quantifizieren.
Lodin et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.