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Neueste Ergebnisse zeigten, dass Nutzer auf Facebook dazu neigen, Informationen auszuwählen, die ihrem Glaubenssystem entsprechen, und polarisierte Gruppen zu bilden – d.h. Echokammern. Eine solche Tendenz dominiert Informationskaskaden und könnte öffentliche Debatten zu sozialen relevanten Themen beeinflussen. In dieser Arbeit untersuchen wir die strukturelle Evolution von Interessengemeinschaften, indem wir die Emotionen und das Engagement der Nutzer berücksichtigen. Indem wir uns auf die Facebook-Seiten konzentrieren, die über wissenschaftliche und verschwörungstheoretische Inhalte berichten, charakterisieren wir die Entwicklung der Größe der beiden Gemeinschaften, indem wir Daten mit täglicher Auflösung mit drei Wachstumsmodellen anpassen – d.h. dem Gompertz-Modell, dem logistischen Modell und dem log-logistischen Modell. Obwohl alle Modelle die Datenstruktur angemessen beschreiben, zeigt das logistische Modell die beste Anpassung. Anschließend untersuchen wir das Zusammenspiel zwischen emotionalem Zustand und Engagement der Nutzer in der Gruppendynamik. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das emotionale Verhalten der Gemeinschaften durch das Engagement der Nutzer innerhalb der Echokammer beeinflusst wird. Tatsächlich entspricht einem höheren Engagement eine negativere Herangehensweise. Darüber hinaus beobachten wir, dass im Durchschnitt aktivere Nutzer schneller in die Negativität abdriften als weniger aktive.
Vicario et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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