Key points are not available for this paper at this time.
Mit mehr als 1.700 laborbestätigten Infektionen bleibt das Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) eine bedeutende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Der Mangel an detaillierten Daten zu Übertragungsmodi aus dem tierischen Reservoir und zwischen Menschen bedeutet jedoch, dass die Treiber der MERS-CoV-Epidemien schlecht charakterisiert sind. Hier entwickeln wir einen statistischen Rahmen, um eine umfassende Analyse der Übertragungsmuster zu bieten, die den 681 MERS-CoV-Fällen zugrunde liegen, die im Königreich Saudi-Arabien (KSA) zwischen Januar 2013 und Juli 2014 erfasst wurden. Wir beurteilen, wie Infektionen aus dem tierischen Reservoir, die unterschiedlichen Mischungslevel und Heterogenitäten in der Übertragung zum Aufbau der MERS-CoV-Epidemien in KSA beigetragen haben. Wir schätzen, dass 12% (95% glaubwürdiges Intervall [CI]: 9%, 15%) der Fälle aus dem Reservoir infiziert wurden, der Rest über die Übertragung von Mensch zu Mensch in Clustern (60%; CI: 57%, 63%), innerhalb (23%; CI: 20%, 27%) oder zwischen (5%; CI: 2%, 8%) Regionen. Die Vermehrungszahl zu Beginn eines Clusters betrug im Durchschnitt 0,45 (CI: 0,33, 0,58), wies jedoch eine große Standardabweichung (SD) von 0,53 (CI: 0,35, 0,78) auf. Sie lag in 12% (CI: 6%, 18%) der Cluster über 1, fiel jedoch nach durchschnittlich 10 Fällen um ungefähr die Hälfte (47% CI: 34%, 63%) ihres ursprünglichen Wertes. Die fortgesetzte Exposition von Menschen gegenüber MERS-CoV aus dem Reservoir ist von größter Besorgnis, angesichts des fortbestehenden Risikos erheblicher Ausbrüche in Gesundheitssystemen. Der von uns präsentierte Ansatz ermöglicht das Studium der Übertragung von Infektionskrankheiten, wenn Daten, die Fälle miteinander verknüpfen, begrenzt und unsicher bleiben.
Cauchemez et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: