Hebt die Notwendigkeit neu gestalteter peri-operativer Wege und gemeinsamer Entscheidungsfindung für ältere, medizinisch komplexe chirurgische Patienten hervor.
Das zunehmende Alter und die damit verbundene medizinische Komplexität der Patienten, die sich einer Operation unterziehen, bieten die Möglichkeit, die Prozesse und die Bereitstellung der peri-operativen Versorgung zu untersuchen. Es besteht die Notwendigkeit, peri-operative Wege neu zu gestalten, um Raum für gemeinsame Entscheidungsfindung und personalisierte, evidenzbasierte Versorgung zu schaffen. In Zeiten finanzieller Zwänge ist dies keine einfache Aufgabe. Allerdings könnte es langfristig zu Herausforderungen in der Nachhaltigkeit der Bereitstellung peri-operativer Pflege führen, wenn die Dienste jetzt nicht transformiert werden. Herausforderungen bei der Neugestaltung peri-operativer Versorgungswege umfassen die Identifizierung und Optimierung derjenigen mit dem höchsten peri-operativen Risiko, um die schwierigen Gespräche über die Angemessenheit der Chirurgie zu informieren. Die moralische Belastung dieser Gespräche auf Patienten und Fachleute wird zunehmend anerkannt, und die Bewältigung dieses Problems erfordert innovative Modelle der kollaborativen, multidisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit. Die Frage, ob man operiert oder nicht, kann eine herausfordernde Frage sein, die aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden muss; nicht zuletzt aus der Sicht des Patienten.
Santhirapala et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.