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Ziel dieser Studie war es, ein technologiegestütztes System, eine persönliche Verhaltensintervention zur Gewichtsreduktion und eine Kombination aus beiden über einen Zeitraum von 6 Monaten bei übergewichtigen Erwachsenen zu vergleichen. Einundfünfzig Teilnehmer (Alter: 44,2 ± 8,7 Jahre, BMI: 33,7 ± 3,6 kg/m(2)) nahmen an einem 6-monatigen Verhaltensprogramm zur Gewichtsreduktion teil und wurden randomisiert in eine von drei Gruppen eingeteilt: Standard-Verhaltensintervention zur Gewichtsreduktion (SBWL), SBWL plus technologiegestütztes System (SBWL+TECH) oder nur technologiegestütztes System (TECH). Alle Gruppen reduzierten die Kalorienaufnahme und erhöhten allmählich die moderate körperliche Aktivität. SBWL und SBWL+TECH nahmen an wöchentlichen Meetings teil. SBWL+TECH erhielt außerdem ein TECH, das ein Energiemonitoring-Armband und eine Website zur Überwachung der Energieaufnahme und -ausgaben umfasste. TECH nutzte das Technologiesystem und erhielt monatliche Telefonanrufe. Das Körpergewicht und die körperliche Aktivität wurden zu Beginn und nach 6 Monaten bewertet. Die Retention nach 6 Monaten war signifikant unterschiedlich (P = 0,005) zwischen den Gruppen (SBWL: 53 %, SBWL+TECH: 100 % und TECH: 77 %). Die Intent-to-treat (ITT)-Analyse zeigte signifikante Gewichtverluste nach 6 Monaten in SBWL+TECH (-8,8 ± 5,0 kg, -8,7 ± 4,7 %), SBWL (-3,7 ± 5,7 kg, -4,1 ± 6,3 %) und TECH (-5,8 ± 6,6 kg, -6,3 ± 7,1 %) (P < 0,001). Die Selbstbericht erhobene körperliche Aktivität stieg signifikant in SBWL (473,9 ± 800,7 kcal/Woche), SBWL+TECH (713,9 ± 1.278,8 kcal/Woche) und TECH (1.066,2 ± 1.371 kcal/Woche) (P < 0,001), ohne Unterschiede zwischen den Gruppen (P = 0,25). Das in Verbindung mit monatlichen Telefonanrufen verwendete TECH führte zu ähnlichen, wenn nicht sogar höheren Gewichtsverlusten und Veränderungen in der körperlichen Aktivität als das Standardprogramm zur persönlichen Verhaltensintervention nach 6 Monaten. Der Einsatz dieser Technologie könnte eine effektive kurzfristige klinische Alternative zu herkömmlichen persönlichen Verhaltensinterventionen zur Gewichtsreduktion bieten, wobei die langfristigen Auswirkungen weiterer Untersuchungen bedürfen.
Pellegrini et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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