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Die meisten Athleten, die sich einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKB) unterziehen, planen, auf irgendeine Art von sportlicher Aktivität zurückzukehren. Dennoch sind die Rückkehrquoten zum Sport vor der Verletzung oft geringer als erwartet, und viele Faktoren beeinflussen, ob Sportler nach dieser Operation zurückkehren. Dazu gehören chirurgische und rehabilitative Faktoren sowie soziale, psychologische und demografische Merkmale. Das Schicksal des jüngeren Athleten, der sich eine VKB-Verletzung zuzieht, ist ein Thema, das aufgrund der zunehmenden Beweise, dass jüngere Athleten einem erheblichen Risiko ausgesetzt sind, nicht nur einer, sondern mehreren VKB-Verletzungen zu erleiden, in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erhalten hat. Es ist wenig bekannt, wie man bestimmen kann, wann es sicher ist, nach einer VKB-Rekonstruktion zum Sport zurückzukehren oder wie man vorhersagen kann, ob ein Athlet erfolgreich zurückkehren kann. Die Vorstellung, dass eine Reihe von Rückkehrkriterien zum Sport angewendet werden kann, um das Risiko weiterer Verletzungen zu verringern, hat an Popularität gewonnen, wobei viele unterschiedliche Kriterien vorgeschlagen wurden. Ein weiteres Risiko der Rückkehr zum Sport nach einer VKB-Rekonstruktion ist die Möglichkeit, Verletzungen der Menisken oder der Gelenkflächen zu erleiden, was wiederum das Risiko erhöht, Osteoarthrose zu entwickeln. Obwohl einige Beweise darauf hindeuten, dass die VKB-Rekonstruktion das Risiko von Osteoarthrose verringert, gibt es stärkere Beweise dafür, dass sie wenig dazu beiträgt, das Knie vor langfristiger Degeneration zu schützen. Daher sollte anerkannt werden, dass die Rückkehr zum Sport nach einer VKB-Rekonstruktion mit dem Risiko weiterer Verletzungen und der potenziellen Entwicklung von Osteoarthrose verbunden ist. Evidenzgrad: V.
Webster et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.