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Hintergrund: Chirurgische Abtreibungen im ersten Trimester sind ein häufiges geburtshilfliches Verfahren mit einigen bekannten Komplikationen. Ziel: Ziel dieser Studie war es, die Inzidenz signifikanter Komplikationen bei chirurgischen Abtreibungen im ersten Trimester am Ain-Shams-Entbindungskrankenhaus zu untersuchen. Patienten und Methoden: Retrospektive, auf Aufzeichnungen basierende Fallserie, in der die Aufzeichnungen von Patienten, die im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017 eine chirurgische Abtreibung im ersten Trimester durchführten, untersucht wurden. Ergebnisse: Insgesamt unterzogen sich 1003 Patienten einer chirurgischen Abtreibung im ersten Trimester. Die gesamte Rate schwerwiegender Komplikationen betrug 18,2 %. Bei Patienten mit vorherigen Abtreibungen (P-Wert <0,002), Klappenersatz (P-Wert 0,001), verpassten und septischen Abtreibungen, diejenigen, die eine Zervixdilatation benötigten, geringerer Hämoglobinwert, höherer Gesamtleukozytenzahl, höherer PTT gab es eine höhere Inzidenz von einer oder mehreren schwerwiegenden Komplikationen. Schlussfolgerung: Chirurgische Abtreibungen im ersten Trimester sind ein relativ sicheres Verfahren, wobei Blutungen die häufigste Komplikation darstellen.
Yasser et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.