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Die Schmerzreduktion ist ein primäres Ziel der Physiotherapie für Patienten, die mit akuten oder persistenten Schmerzsyndromen auftreten. Ziel dieser Übersicht ist es, einen mechanismenbasierten Ansatz zur Schmerzbewältigung in der Physiotherapie zu beschreiben. Es wird zunehmend klar, dass Patienten hinsichtlich Veränderungen im peripheren Gewebe und in Nozizeptoren, Zeichen und Symptome neuropathischer Schmerzen, reduzierter zentraler Hemmung und verstärkter zentraler Erregbarkeit, psychosozialer Faktoren und Veränderungen des Bewegungssystems untersucht werden müssen. In dieser Perspektive werden 5 Kategorien von Schmerzmechanismen (nozizeptiv, zentral, neuropathisch, psychosozial und Bewegungssystem) definiert und Prinzipien zur Evaluierung der Zeichen und Symptome für jeden Mechanismus bereitgestellt. Darüber hinaus werden die zugrunde liegenden Mechanismen beschrieben, die durch gängige Behandlungen von Physiotherapeuten angesprochen werden, und wie sie sich auf jede der 5 Kategorien auswirken. Verschiedene Mechanismen können gleichzeitig zu den Schmerzen eines Patienten beitragen; alternativ können 1 oder 2 primäre Mechanismen die Schmerzen eines Patienten verursachen. Darüber hinaus gibt es wahrscheinlich innerhalb eines einzelnen Schmerzmechanismus viele mögliche Untergruppen. Zum Beispiel korreliert reduzierte zentrale Hemmung nicht notwendigerweise mit verstärkter zentraler Erregbarkeit. Um die Versorgung zu individualisieren, können gängige Eingriffe von Physiotherapeuten, wie Bildung, Bewegung, manuelle Therapie und transkutane elektrische Nervenstimulation, verwendet werden, um spezifische Schmerzmechanismen anzusprechen. Obwohl die Beweise für diese Schmerzmechanismen weiterhin entwickelt werden, bietet der hier skizzierte Ansatz einen konzeptionellen Rahmen zur Anwendung neuer Erkenntnisse, während Fortschritte gemacht werden.
Chimenti et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.