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Wie sich die gesamte Pflanze an Wasserknappheit akklimatisiert und wie kurz- und langfristige chemische sowie hydraulische Signale eingreifen, wird untersucht. Chemische Verbindungen, die in austrocknenden Wurzeln synthetisiert werden, erweisen sich als Langstreckensignale, die die Schließung der Blatthaut und/oder das Wachstum der Blätter einschränken. Dies erklärt, warum einige Pflanzen das Austrocknen des Bodens ohne signifikante Veränderungen im Wasserstatus der Triebe überstehen. Die Kontrolle des Wasserpotentials der Pflanze durch die Spaltöffnungsöffnung über Vorwärtsmechanismen wird mit einem 'isohydrischen' Verhalten in Verbindung gebracht, im Gegensatz zum 'anysohydrischen' Verhalten, bei dem niedrigere Wasserpotentiale der Pflanzen erreicht werden. Diese Übersicht erörtert die Unterschiede in dieser Hinsicht zwischen Rebsorten und experimentellen Bedingungen. Milder Wasserstress hat auch direkte und/oder indirekte (über die Lichtumgebung um die Trauben) Auswirkungen auf die Beerenentwicklung und -zusammensetzung; ein höherer Gehalt an hautbasierten Bestandteilen (z. B. Tanninen und Anthocyanen) wird generell berichtet. Die Regulation der Gene und Proteine der verschiedenen Stoffwechselwege, die für die Beerenzusammensetzung und damit für die Weinqualität verantwortlich sind, unter Wasserstress wird untersucht.
Chaves et al. (2010) untersuchten diese Frage.
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