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Die Gemeinschaftsstruktur bezieht sich auf die Anzahl der Arten in einer Gemeinschaft und das Muster der Verteilung der Individuen zwischen diesen Arten. Wir verwenden eine neuartige Methode zur Darstellung der Gemeinschaftsstruktur, um zu zeigen, dass die Häufigkeit innerhalb eng verwandter Paare von koexistierenden Baumarten in einem hochgradig vielfältigen mexikanischen Wald gerechter ist als die Häufigkeit innerhalb weiter entfernten Paaren. Diese Beobachtung widerspricht der grundlegenden Annahme neutraler Modelle der Gemeinschaftsstruktur, d. h., dass Arten austauschbar sind. Die beobachteten Muster deuten auf eine Nischenaufteilung hin, bei der die Interaktion paarweise zwischen Arten der gleichen Gattung konzentriert ist, jedoch von der phylogenetischen Struktur oberhalb der Gattungsebene abnimmt. Daher können Nischenprozesse die Gemeinschaftsstruktur erheblich beeinflussen, indem sie die relative Häufigkeit in einem erheblichen Anteil der Arten regulieren, was wiederum potenziell die Stabilität der Gemeinschaft erhöht. Ein solcher Mechanismus stabilen Zusammenlebens wurde in diesem Wald bereits als aktiv gezeigt.
Kelly et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.