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Eine Meta-Analyse der Verzerrung der sozialen Erwünschtheit verglich Computerfragebögen mit traditionellen Papier-und-Bleistift-Fragebögen und persönlichen Interviews in 61 Studien (1967—1997; 673 Effektgrößen). Bei Kontrolle korrelierter Beobachtungen wurde eine nahezu null effektgröße für Computer im Vergleich zu Papier-und-Bleistift-Fragebögen erzielt. Bei Moderatoren gab es weniger Verzerrung bei computerisierten Maßnahmen der sozialen Erwünschtheit als bei den Papier-und-Bleistift-Maßnahmen, insbesondere wenn die Befragten allein waren und zurückverfolgen konnten. Es gab mehr Verzerrung am Computer bei anderen Skalen, aber die Verzerrung war gering, wenn die Befragten allein, anonym und zurückverfolgen konnten. Es gab weniger Verzerrung bei computerisierten Versionen von Interviews als bei persönlichen Interviews. Forschung ist notwendig zu nichtlinearen Verzerrungsmustern und zu den Auswirkungen von Kontext und Schnittstelle auf Datenschutzwahrnehmungen und auf Antworten auf sensible Fragen. Da computer- und computerbasierte Telekommunikationstechnologien in der Gesellschaft zunehmen, werden sie zunehmend genutzt, um Informationen von Menschen zu solicitieren. Bereits existierende klinische Instrumente, Persönlichkeits-Skalen, Jobs
Richman et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.