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Die Zielsetzung des residualen kardiovaskulären Risikos in der primären und sekundären Prävention würde den Einsatz neuartiger therapeutischer Mittel ermöglichen und die Präzisionsmedizin fördern. Zum Beispiel ist die Senkung der vaskulären Entzündung eine vielversprechende Strategie zur Reduzierung des residualen entzündlichen kardiovaskulären Risikos bei Patienten, die bereits eine optimale medizinische Therapie erhalten, jedoch wird die Verschreibung neuer entzündungshemmender Behandlungen problematisch sein aufgrund des Fehlens spezifischer begleitender diagnostischer Tests, um ihre gezielte Verwendung in der klinischen Praxis zu steuern. Derzeit verfügbare Tests zur Erkennung von koronarer Entzündung sind entweder unspezifisch für das kardiovaskuläre System (z. B. Plasmbiomarker) oder teuer und nicht leicht verfügbar (z. B. Hybrid-PET-Bildgebung). Jüngste technologische Fortschritte in der koronaren Computertomographie-Angiographie (CCTA) ermöglichen die nicht-invasive Erkennung von hochriskanten Plaque-Features (positives Remodelling, fleckige Kalzifikation, Plaque mit geringer Dämpfung und Serviettensign) und helfen, den vulnerablen Patienten zu identifizieren, bieten jedoch nur indirekt Informationen über koronare Entzündung. Der perivaskuläre Fett-Dämpfungsindex (FAI), eine neuartige Methode zur Beurteilung der koronaren Entzündung durch Analyse der routinemäßigen CCTA, erfasst Veränderungen in der Zusammensetzung des perivaskulären Fettgewebes, die durch entzündliche Signale von der entzündeten Koronararterie bedingt sind, indem die dreidimensionalen Gradienten der perivaskulären Dämpfung analysiert werden, gefolgt von Anpassungen für technische, anatomische und biologische Faktoren. Durch die Erkennung von vaskulärer Entzündung verbessert der perivaskuläre FAI die Risikodiskrimination bei kardiovaskulären Erkrankungen, was den kosteneffizienten Einsatz neuartiger therapeutischer Mittel unterstützen könnte. In diesem Artikel präsentieren wir die bestehenden nicht-invasiven Modalitäten zur Erkennung von koronarer Entzündung und bieten einen praktischen Leitfaden für deren Anwendung in der klinischen Praxis.
Antoniades et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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