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Biokonjugierte Nanomaterialien bieten endlose Möglichkeiten, sowohl die Nanobiotechnologie als auch die biomedizinische Technologie voranzubringen. In dieser Hinsicht sind Halbleiter-Nanopartikel, auch Quantenpunkte genannt, von besonderem Interesse für multimodale, multifunktionale und multiplexe Bildgebung von Biomolekülen, Zellen, Geweben und Tieren. Die einzigartigen optischen Eigenschaften, wie größenabhängige einstellbare Absorption und Emission im sichtbaren und NIR-Bereich, enge Emissions- und breite Absorptionsbänder, hohe photolumineszente Quantenausbeuten, große Ein- und Mehrphotonen-Absorptionsquerschnitte sowie außergewöhnliche Photostabilität sind die Vorteile von Quantenpunkten. Multimodale Bildgebungsproben werden entwickelt, indem die einzigartigen optischen Eigenschaften von Quantenpunkten mit magnetischen oder radioaktiven Materialien gekoppelt werden. Außerdem erweitert die kristalline Struktur der Quantenpunkte die Möglichkeit für hochkontrastierendes Röntgen- und TEM-Bildgebung. Eine weitere einzigartige Eigenschaft eines Quantenpunkts ist seine geräumige und flexible Oberfläche, die vielversprechend ist, um mehrere Liganden und Antikörper zu integrieren und multifunktionale Sonden für die Biobildgebung zu konstruieren. In dieser kritischen Übersicht werden wir die jüngsten Fortschritte in der Herstellung biokompatibler Quantenpunkte, der Biokonjugation von Quantenpunkten und den Anwendungen von Quantenpunkten und ihren Biokonjugaten für die gezielte und unspezifische Bildgebung von extrazellulären und intrazellulären Proteinen, Organellen und Funktionen zusammenfassen (181 Referenzen).
Biju et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.