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Zusammenfassung Neuere Forschungen zeigen, dass die Kommunikation beschreibender Normen, wie die Tatsache, dass 97 % der Klimawissenschaftler zu dem Schluss gekommen sind, dass der menschengemachte Klimawandel stattfindet, ein effektiver Zugangspunkt ist, um die Überzeugungen und Einstellungen von Individuen zum Klimawandel und ihre Unterstützung für Klimapolitik zu ändern. Andere Wissenschaftler haben jedoch eine alternative Erklärung angeboten: Das Primen von Menschen mit einer Zahl von "97 %" dient als Ankerheuristik, die dazu führt, dass Menschen ihre Schätzungen zum wissenschaftlichen Konsens anpassen. Diese Studie untersucht diesen vorgeschlagenen Ankereffekt. Die Ergebnisse aus drei parallelen Experimenten zeigen, dass die Teilnehmer ihre Wahrnehmungen des wissenschaftlichen Konsenses konsequent aktualisieren, wenn sie eine relevante Aussage über den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel erhalten, jedoch nicht, wenn sie ein semantisch äquivalentes, aber anderweitig irrelevantes Konsenssignal erhalten, das als Anker verwendet werden könnte. Darüber hinaus finden wir, dass der wahrgenommene Konsens den Effekt der Konsensbehandlung auf die Einstellungen der Individuen vermittelt. Wir stellen auch fest, dass Konservative ihre Schätzungen des Konsenses signifikant stärker aktualisiert haben als Liberale. Wir replizieren diese Ergebnisse über drei große Stichproben aus verschiedenen Quellen (gesamt N = 3.132). Diese Ergebnisse zeigen, dass, wenn Menschen ihre Schätzungen des wissenschaftlichen Konsenses aktualisieren, dies eine echte Aktualisierung ihrer Überzeugungen widerspiegelt und wahrscheinlich nicht das Ergebnis der Anker- und Anpassungsheuristik ist. Diese Arbeit trägt zu einer wachsenden Literatur über den Wert der Kommunikation des Expertenkonsenses zu umstrittenen wissenschaftlichen Themen bei.
Goldberg et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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