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In diesem Kapitel fassen wir die wachsende Literatur zur optischen, anatomischen, physiologischen und verhaltensbezogenen Entwicklung des Sehens bei menschlichen und nichtmenschlichen Primaten zusammen. Die Literatur in diesem Bereich ist neu und vielfältig, und soweit wir wissen, wurde sie bisher nicht als Ganzes überprüft. Der Schwerpunkt liegt auf der postnatalen Entwicklung, sowohl in ihren normalen als auch in ihren häufigsten abnormalen Formen. Alle Affen in den analysierten Studien waren Altweltaffen. Hinweise auf die große Anzahl an Entwicklungsstudien an nicht-primaten Arten wurden weggelassen (für Überblicke siehe Grobstein & Chow 1976, Tees 1976, Movshon & Van Sluyters 1981, Sherman & Spear 1982, Mitchell & Timney 1984). Wir haben auch eine große Anzahl an Literatur zur Embryologie und zur pränatalen anatomischen Entwicklung weggelassen (siehe Rakic & Goldman-Rakic 1982, van Hof-van Duin & Mohn 1984). Aus Notwendigkeit sind ausgedehnte Diskussionen über theoretische Fragestellungen ausgeschlossen. Umfassende Arbeiten zum Thema der visuellen Entwicklung sind in Banks & Salapatek (1983), Aslin et al. (1981) und der Oktober 1983-Ausgabe der Behavioural Brain Research zu finden. Ein wesentlicher Grund für das Studium der Entwicklung des Sehens bei Affen ist, das Tier als Modell zu etablieren und zu verwenden, um die normale und abnormale visuelle Entwicklung beim Menschen zu untersuchen. Viele der unten überprüften verhaltensbezogenen und anatomischen Studien deuten auf bedeutende Ähnlichkeiten in der Entwicklung hin, mit grober Parität bei der Geburt, wobei die Entwicklung bei Säuglingen von Altweltaffen etwa viermal schneller verläuft als bei menschlichen Säuglingen. Um diesen Faktor 4:1 zu betonen.
Boothe et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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