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Obwohl Pyridinderivate vielseitige unterstützende Liganden in der Katalyse sind, war die Entwicklung ihrer chiralen Versionen relativ begrenzt. Hier berichten wir über das Design, die Synthese und die Konzeptnachweis-Anwendung eines strukturell einstellbaren chiralen Pyridinrahmens mit einem annuierten kompakten Ringsystem. Mit einem N,B-bidentaten Ligandenskelett, das die chirale Pyridingruppe enthält, haben wir eine enantioselektive iridiumkatalysierte desymmetrisierende C–H-Borylierung von Diaryl(2-pyridyl)methanverbindungen mit bis zu 96% ee und 93% Ausbeute entwickelt. Die resultierenden Borylierungsprodukte konnten leicht in verschiedene chirale tri(hetero)arylmethanverbindungen umgewandelt werden. Untersuchungen mittels Dichtefunktionaltheorie zeigten, dass die beiden Stuhlkonformationen des flexiblen Ketalmotivs beide das Enantiomer begünstigten, das mit den experimentellen Ergebnissen übereinstimmte. Diese Arbeit hat somit einen effektiven und einstellbaren chiralen Pyridinligandensrahmen eingeführt, der in vielen katalytischen asymmetrischen Transformationen eingesetzt werden kann.
Song et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.