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Sardelle, Engraulis encrasicolus, bildet die Basis der italienischen kleinen pelagischen Fischereien im Adriatischen Meer. Die starke Abhängigkeit dieses Bestandes von Umweltfaktoren und die damit verbundene hohe Variabilität machen die Dynamik dieser Art besonders schwierig zu modellieren. Wöchentliche geo-referenzierte Fangdaten von Sardellen, die durch ein Fischerei-Beobachtungssystem (FOS) von 2005 bis 2011 gewonnen wurden, wurden einem 0,2 × 0,2 Grad Gitter (ca. 20 km²) zugeordnet und mit den Umweltparametern, die durch ein Regionales Ozeanmodellierungssystem, AdriaROMS, berechnet wurden, in Verbindung gebracht. Verallgemeinerte additive gemischte Modelle (GAMM) mit und ohne Zufallseffekte wurden verwendet, um eine Beziehung zwischen der Häufigkeit im Fang und den ozeanografischen Bedingungen zu identifizieren. Die Ergebnisse der Modelle ohne Zufallseffekte, mit zufälligen Schiffeffekten und mit zufälligen Schiff- und Saisonwocheneffekten wurden untersucht. Das GAMM, das einen zufälligen Schiffeffekt und Saisonwocheneffekt einbezieht, wurde auf der Grundlage der Akaike-Informationskriterien (AIC) als das beste Modell ausgewählt. Dieses Modell zeigte, dass die Fänge (Häufung) von Sardellen im Adriatischen Meer gut mit niedrigen Temperaturen, Salinitätsfronten und Meereshöhen korrelieren und ermöglichte die Identifizierung von Gebieten, in denen hohe Konzentrationen dieser Art am wahrscheinlichsten auftreten. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass GAMM ein nützliches Werkzeug sind, um geo-referenzierte Fangdaten mit ozeanografischen Variablen zu kombinieren und dass die Anwendung eines gemischten Modellansatzes mit räumlichen und zeitlichen Zufallseffekten eine effektive Methode darstellt, um die Dynamik mariner Arten darzustellen.
Carpi et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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