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Es gibt zwei wichtige Dimensionen für erfolgreiches Lernen einer Zweitsprache: was im Klassenzimmer passiert und was außerhalb des Klassenzimmers geschieht. Während der Sprachunterricht immer als Vorbereitung für die außerschulische Verwendung von Sprache angesehen wurde, lag der Schwerpunkt im Sprachunterricht in der Vergangenheit typischerweise auf dem im Klassenzimmer basierenden Sprachenlernen. Gleichzeitig wurden die Einschränkungen des klassenzimmerbasierten Lernens häufig anerkannt. Die Möglichkeiten für das Lernen oder die 'Affordanzen', die im Klassenzimmer verfügbar sind, sind daher recht eingeschränkt und bestehen aus einer begrenzten Palette von Diskurs- und Lesepraktiken. Heute bieten das Internet, die Technologie und die Medien sowie die Verwendung von Englisch in persönlichen und virtuellen sozialen Netzwerken jedoch größere Möglichkeiten für bedeutungsvolle und authentische Sprachverwendung als im Klassenzimmer verfügbar sind. Angesichts der wachsenden Palette von Möglichkeiten und Ressourcen zur Unterstützung des außerschulischen Lernens untersucht das Papier, was einige dieser Möglichkeiten sind, wie sie genutzt werden, welche Arten von Lernaffordanzen sie bieten und welche Fragen sie für den klassenzimmerbasierten Unterricht sowie die Lehrerbildung für Zweitsprachen aufwerfen.
Jack C. Richards (Di.) hat diese Frage untersucht.
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