Ziel: Veränderungen bei Diagnosen/Behandlungen von 12 psychischen Erkrankungen (MH), der bisherigen Nutzung von campusinternen MH-Diensten und der Bereitschaft, in Zukunft MH-Dienste in Anspruch zu nehmen, zu untersuchen. Teilnehmer: ACHA-NCHA II-Teilnehmer von 2009 bis 2015 (n = 454.029). Methoden: Hierarchische binäre logistische Regression mit Schritt 1 zur Kontrolle der Demografie und Schritt 2 unter Berücksichtigung der Zeit. Ergebnisse: Die Zeit war signifikant, außer für bipolare Störungen, Bulimie und Schizophrenie, mit Anstiegen für alle Bedingungen außer Substanzmissbrauch. Angst (OR = 1,68), Panikattacken (OR = 1,61) und ADHS (OR = 1,40) hatten die höchsten Odds Ratios. Die Inanspruchnahme von MH-Diensten an der aktuellen Institution (OR = 1,30) und die Bereitschaft, in Zukunft Dienste zu nutzen (OR = 1,37), nahmen ebenfalls im Laufe der Zeit zu. Schlussfolgerungen: Basierend auf einer nationalen Stichprobe nehmen die selbstberichteten Diagnosen/Behandlungen mehrerer psychischer Erkrankungen unter Studierenden zu. Diese Untersuchung einer Vielzahl von MH-Themen kann Fachleuten im Hochschulbereich helfen, institutionelle Interessengruppen bezüglich der Ressourcen zu erreichen, die benötigt werden, um die psychische Gesundheit von Studierenden zu unterstützen.
Oswalt et al. (Do,) untersuchten diese Frage.