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Hintergrund und Ziele Marketinganreize für süchtig machende Produkte, wie Wetten, können impulsives Einkaufen auslösen, indem sie Konsumerinnerungen, Verlangen und Gelüste aktivieren. Wettanreize fördern das Wetten, indem sie Bonuswetten, Geld-zurück-Garantien, Einzahlungen auf Wettkonten und Rabatte anbieten. Ihre Förderung während sportlicher Veranstaltungen, gezielte Marketingmaßnahmen, die sich an Verbraucher richten, und die einfache Nutzung am Point-of-Sale können impulsives Wetten fördern. Diese Studie untersuchte, ob die Annahme von Wettanreizen impulsives Wetten auf Sport vorhersagte. Methoden Australische Sportwetten (N = 1.813) füllten eine Online-Umfrage aus, die ihren Anteil geplanter Wetten, impulsiver Wetten vor Beginn des Spiels und impulsiver Wetten während des Spiels maß; Häufigkeit der Nutzung von Wettanreizen; und mehrere psychologische, Verhaltens- und demografische Variablen. Ergebnisse Häufigere Nutzer von Wettanreizen hatten eine größere Neigung, impulsive In-Play-Wetten zu platzieren, die auch durch problematisches Spielen, höhere Kaufimpulsivität, höhere Häufigkeit des Sportschauens, jüngeres Alter und höheren Bildungsstatus vorhergesagt wurden. Sportwetten mit einer größeren Neigung, impulsive Wetten vor Spielbeginn zu platzieren, hatten auch tendenziell eine höhere Kaufimpulsivität und waren jünger, nutzten jedoch Anreize seltener und waren tendenziell weiblich, weniger gebildet sowie Nicht-Problemspieler, moderat risikobehaftete oder problematische Spieler. Diskussion und Fazit Die Annahme von Wettanreizen schien besonders effektiv zu sein, um impulsives In-Play-Wetten bei problematischen Spielern und häufigen Sportzuschauern zu stimulieren. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein vorsichtigerer Ansatz zur Regulierung sowohl von In-Play-Wetten als auch von Wettanreizen erforderlich sein könnte, um junge Erwachsene besser vor Glücksspielproblemen und -schäden zu schützen.
Hing et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.