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Die Deregulierung des Lipidstoffwechsels bildet die pathogenetische Grundlage für die Entwicklung von Atherosklerose und rechtfertigt eine hohe Inzidenz kardiovaskulär bedingter Morbidität und Mortalität. Einige Daten deuten darauf hin, dass Dyslipidämie mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, hauptsächlich obstruktiver Schlafapnoe (OSA), aufgrund von Veränderungen in grundlegenden biochemischen Prozessen, wie intermittierender Hypoxie (IH), assoziiert sein könnte. Ziel dieser systematischen Übersicht war es, die aktuellen Beweise zu identifizieren und kritisch zu bewerten, die die Existenz einer möglichen Beziehung zwischen OSA und Veränderungen des Lipidstoffwechsels unterstützen. Viele Beweise zeigen, dass während des Fastenzustands OSA und IH die Lipidabgabe aus dem Fettgewebe zur Leber durch eine Hochregulation des Sterol-regulierenden Element-bindenden Proteins-1 und der Stearoyl-CoA-Desaturase-1 erhöhen, was die Synthese von Cholestester und Triglyceriden steigert. Im postprandialen Zustand wird die Lipoproteinreinigung aufgrund einer geringeren Lipoproteinlipaseaktivität verzögert, wahrscheinlich sekundär zur IH-Hochregulation des Angiopoietin-gleichen Proteins 4 und einer verringerten Aktivität des Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptors Alpha. Darüber hinaus kann oxidativer Stress dysfunktionale oxidierte Lipide erzeugen und die Fähigkeit von High-Density-Lipoproteinen (HDL) zur Verhinderung der Oxidation von Low-Density-Lipoproteinen (LDL) reduzieren. Im klinischen Bereich unterstützen mehrere Beobachtungsstudien und eine Meta-Regressionsanalyse die Existenz einer Verbindung zwischen OSA und Dyslipidämie. Obwohl es Hinweise auf ein verbessertes Lippenprofil nach der Unterdrückung von Apnoe-Hypopnoe mit kontinuierlichem positivem Atemwegsdruck (CPAP) gibt, stammen die meisten Daten aus Beobachtungsstudien. Im Gegensatz dazu zeigen randomisierte kontrollierte Studien, die die Auswirkungen von CPAP auf den Lipidstoffwechsel bewerten, inkonkluive Ergebnisse, und zwei Metaanalysen liefern widersprüchliche Beweise.
Barros et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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