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Zweck: Zusammenfassung der Evidenz einer Assoziation zwischen Adipositas und der Prognose bei Brustkrebs. Methoden: Wir haben die Literatur zu Übergewicht und Adipositas sowie den Überlebensausgängen bei Brustkrebs geprüft, sowohl insgesamt als auch in Bezug auf Brustkrebs-Subtypen, Brustkrebstherapien, biologische Mechanismen und mögliche Interventionen. Wir fassen unsere Ergebnisse zusammen und geben Empfehlungen für das klinische Management. Ergebnisse: Adipositas ist mit einem um 35% bis 40% erhöhten Risiko für das Wiederauftreten von Brustkrebs und Tod verbunden und führt daher zu schlechteren Überlebensausgängen. Dies ist am deutlichsten für östrogenrezeptor-positiven Brustkrebs festgestellt, während die Beziehung bei triple-negativen und humanem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor 2-positiven Subtypen weniger gut etabliert ist. Eine Reihe biologischer Mechanismen, die diesem Zusammenhang zugrunde liegen könnten, wurde identifiziert. Gewichtsverlust und Lebensstilinterventionen sowie Metformin und andere adipositasgerichtete Therapien sind vielversprechende Ansätze, die weiterer Forschung bedürfen. Fazit: Adipositas ist mit einem schlechteren Überleben bei Brustkrebs assoziiert. Das Verständnis der Natur und Mechanismen dieses Effekts bietet eine wichtige Gelegenheit für Interventionen zur Verbesserung der Diagnose, Behandlung und Ergebnisse von adipösen Patienten mit Brustkrebs.
Jiralerspong et al. (Sa.) haben diese Frage untersucht.
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