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Die Anerkennung von Unterschieden zwischen den Hauptsektoren der Wirtschaft, wie Landwirtschaft, Handel oder Industrie, hat eine beträchtliche Tradition im wirtschaftlichen Denken. Es gibt auch Hinweise darauf, dass wichtige nationale und internationale Probleme unserer Zeit eng mit sektoralen strukturellen Entwicklungen verbunden sind. Dennoch sind Volkswirte in den entwickelten Ländern oft wenig geneigt, die Verschiebungen zwischen den Megasektoren zu untersuchen. Dieses Papier schlägt vor, dass eine intensivere Untersuchung des Themas profitabel sein könnte. Um diesen Vorschlag zu untermauern, reflektiert es zunächst die Traditionen der sektoralen Betonung in der Literatur. Zweitens betrachtet es die Beweise für den Aufstieg der quartären Aktivitäten. Drittens behandelt es die Input-Output-Beziehungen zwischen den vier Megasektoren der Wirtschaft. Danach weist es auf das Auftreten potenzieller Ineffizienzen bei den quartären Aktivitäten hin und erhebt die Möglichkeit eines Megasektor-Ungleichgewichts. Schließlich umreißt es bestimmte Verbindungen zu den Gedanken von Leontief und Sraffa; betrachtet Dienstleistungen im neoklassischen Rahmen; erkundet die Beziehungen zum institutionellen Denken; und denkt über die Erweiterung seiner grundlegenden Hypothese auf die Entwicklungsländer, die sozialistischen Länder und die historische Analyse nach.
Zoltan Kenessey (Tue,) hat diese Frage untersucht.