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Auf Polymilchsäure (PLA) basierende Polymere sind im biomedizinischen Bereich allgegenwärtig, dank ihrer Kombination attraktiver Eigenschaften: Biokompatibilität (Abbauprodukte lösen keine kritischen Reaktionen aus und werden leicht vom Körper metabolisiert), hydrolytische Degradation in situ, anpassbare Eigenschaften und gut etablierte Verarbeitungstechnologien. Dies führte zur Entwicklung mehrerer Anwendungen, wie zum Beispiel Knochenfixierungsschrauben, bioresorbierbaren Nahtfäden und Stentbeschichtungen, um nur einige zu nennen. Auch in der Nanomedizin könnten PLA-basierte Materialien von Bedeutung sein, wobei deren Einsatz zur Synthese von Nanocarriern für die gezielte Abgabe hydrophober Medikamente als neue vielversprechende Anwendung hervorgehoben wird. Ziel der hier vorgestellten Übersicht ist es, zweifach zu sein: Einerseits soll ein breiter Überblick über PLA-basierte Materialien und deren Eigenschaften gegeben werden, die ihnen eine führende Rolle im biomedizinischen Bereich ermöglichen; andererseits wird ein spezifischer Fokus auf ihren aktuellen Einsatz in der Nanomedizin gelegt, wobei Chancen und Perspektiven hervorgehoben werden.
Casalini et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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