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Geschlechterungleichheit innerhalb von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wird täglich durch die geschlechtsspezifischen Normen, Haltungen und Praktiken der Einzelpersonen innerhalb dieser organisiert. Die kontinuierliche Neuerfindung einer geschlechtsspezifischen Organisation sichert die Aufrechterhaltung des Status quo und somit die Bevorzugung männlicher/masculiner Interessen gegenüber weiblicher/femininer Interessen. Gender-Mainstreaming ist ein Ansatz, der entwickelt wurde, um den Status quo zu ändern und die Ermächtigung von Frauen zu fördern. In Malawi haben viele NGOs Gender-Mainstreaming als Strategie angenommen, um die Geschlechterungleichheit sowohl innerhalb ihrer Organisationen als auch in den Gemeinschaften, in denen sie arbeiten, anzugehen. Gender-Mainstreaming-Initiativen umfassen eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter die Einstellung von mehr weiblichen Mitarbeitenden, die Gestaltung von Richtlinien innerhalb der Organisation zur Förderung der Geschlechtergleichheit und die Schulung der Mitarbeitenden zu Geschlechterfragen durch Trainingsworkshops. Während diese Strategien bedeutende Fortschritte in Richtung Geschlechtergleichheit darstellen, ist unklar, inwieweit diese Richtlinien und Initiativen in einen sinnvollen Wandel innerhalb der Organisation münden.
Rebecca Tiessen (Fr.) hat diese Frage untersucht.
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