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Ein 31-jähriger Mann mit einer Vorgeschichte von Osteosarkom und vorheriger Resektion des linken distalen Oberschenkels hatte einen akuten Beginn von Hämoptyse. Die planare Skelettszintigraphie mit Tc-99m MDP zeigte ein Gebiet mit erhöhtem Uptake in der Region der hinteren linken 8. Rippe, verdächtig auf eine metastatische Läsion. Röntgenaufnahme des Brustkorbs zeigte ein pulmonales Knötchen im linken Unterlappen. Röntgenaufnahmen der Rippen zeigten keine Metastasen. Da der Patient für eine Thorakotomie zur Entfernung der Lungenschädigung eingeplant war, waren die ursprünglichen Pläne auch für die Entfernung der linken hinteren achten Rippe vorgesehen. Eine wiederholte Knochenszintigraphie, diesmal unter Verwendung von SPECT, zeigte deutlich, dass die bei der planaren Bildgebung identifizierte Läsion tatsächlich im Lungenparenchym lag und nicht an der Rippe, was als „Durchscheinen“ bezeichnet wird. Dieser Fall verdeutlicht die Bedeutung der korrelierenden Bildgebung sowie der SPECT-Knochenszintigraphie, wenn die Befunde in der planar Studie unklar sind, da dies das chirurgische Management des Patienten beeinflussen kann.
JOSÉ E. RIVERA-RODRÍGUEZ (Sun,) untersuchte diese Frage.
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