Key points are not available for this paper at this time.
Die tumeszentale Technik der Fettabsaugung ist eine Modifikation der Nass-Technik. Ein großes Volumen sehr verdünnter Epinephrin wird in ein gezieltes Fettkompartiment infiltriert, bevor die Fettabsaugung erfolgt, was zu einer Schwellung und Festigkeit führt. Diese Tumeszenz des Fetts ermöglicht eine erhöhte Genauigkeit bei der Fettabsaugung und minimiert postoperative Unregelmäßigkeiten oder Wellenbildung der Haut. Die durch Epinephrin induzierte Vasokonstriktion minimiert den Blutverlust, Blutergüsse und postoperative Schmerzen. Eine sichere, schnelle Infiltration großer Volumina von Lösung wird mit einem geschlossenen sterilen System erreicht, das eine neu gestaltete stumpfe 30 cm lange Nadel mit einem Durchmesser von 4,7 mm und einem hohlen Griff aufweist, der eine 60-cc-Spritze aufnehmen kann. Die Nadel wird über einen intravenösen Schlauch an eine Literflasche mit Anästhesielösung angeschlossen und über denselben Schnitt eingeführt, wobei die Lösung entlang des gleichen Weges wie für die Fettabsaugungskanüle abgelegt wird. So wird die Lösung genau dort infiltriert, wo sie für die Hämostase oder lokale Anästhesie benötigt wird. In Kombination mit einer allgemeinen Anästhesie spart die tumeszentale Technik Zeit, um die maximale Vasokonstriktion des gezielten Fettkompartiments zu erreichen. Wenn der Lösung verdünntes Lidocain (0,1%) hinzugefügt wird, erlaubt die Technik die Fettabsaugung von mehr als 2 Litern Fett ausschließlich unter lokaler Anästhesie. Sechsundzwanzig Patienten, die eine durchschnittliche Lidocain-Dosis von 1250 mg (18,4 mg/kg oder 8,5 mg/kg/h) in subkutanes Fett infiltriert bekamen, hatten eine durchschnittliche Serum-Lidocain-Konzentration von weniger als 0,36 μg/ml 1 Stunde nach Abschluss der Infiltration.
Jeffrey A. Klein (Tue,) hat diese Frage untersucht.