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Die Literatur zur Demenzpflege wird überprüft mit dem Ziel, (a) die Prävalenz und das Ausmaß der psychiatrischen und physischen Morbiditätseffekte unter Pflegepersonen zu bewerten, (b) individuelle und kontextuelle Korrelate der berichteten Gesundheitseffekte sowie deren zugrunde liegende Ursachen zu identifizieren und (c) die politische Relevanz der beobachteten Ergebnisse zu prüfen. Praktisch alle Studien berichten von erhöhten Ebenen depressiver Symptomatik unter Pflegepersonen, und diejenigen, die diagnostische Interviews verwenden, berichten von hohen Raten klinischer Depression und Angstzuständen. Die Beweise sind für die Assoziation zwischen Pflege und physischer Morbidität, wie selbstbewerteter Gesundheit, Anzahl der Krankheiten, Symptomatik, Gesundheitsnutzung, präventiven Gesundheitsverhalten und Herz-Kreislauf-Funktion, weniger eindeutig und allgemein schwächer. In den Studien wurde die psychiatrische Morbidität bei Pflegepersonen mit problematischen Verhaltensweisen der Patienten, Einkommen, selbstbewerteter Gesundheit, wahrgenommenem Stress und Lebenszufriedenheit in Verbindung gebracht. Physische Morbidität war mit problematischen Verhaltensweisen der Patienten und kognitiven Beeinträchtigungen sowie mit Depression, Angst und wahrgenommener sozialer Unterstützung bei Pflegepersonen assoziiert. Mögliche Ursachen der berichteten Effekte und politische Implikationen werden diskutiert.
Schulz et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.