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Die aktuelle Technologie zur gezielten Genmutierung bei Mäusen ist nicht in der Lage, somatische Mutationen zu einem gewählten Zeitpunkt und/oder in einem bestimmten Gewebe einzuführen. Wir berichten hier, dass eine konditionale standortspezifische Rekombination in Mäusen mithilfe einer neuen Version des Cre/lox-Systems erreicht werden kann. Die Cre-Rekombinase wurde an eine mutierte Ligandenbindungsdomäne des menschlichen Östrogenrezeptors (ER) fusioniert, was zu einer tamoxifenabhängigen Cre-Rekombinase, Cre-ERT, führt, die durch Tamoxifen, aber nicht durch Estradiol aktiviert wird. Transgene Mäuse wurden erzeugt, die Cre-ERT unter der Kontrolle eines Cytomegalovirus-Promoters exprimieren. Wir zeigen, dass die Exzision eines chromosomal integrierten Gens, das von loxP-Stellen flankiert ist, durch die Verabreichung von Tamoxifen an diese transgenen Mäuse induziert werden kann, während in unbehandelten Tieren keine Exzision festgestellt werden konnte. Dieses konditionale standortspezifische Rekombinationssystem sollte die Analyse von Knockout-Phänotypen ermöglichen, die durch die herkömmliche Genzielmutation nicht angesprochen werden können.
Feil et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.