Die Verringerung des Fleischkonsums ist ein zentrales Element der EAT-Lancet-Richtlinie zur Verbesserung der menschlichen und planetaren Gesundheit, doch skalierbare, effektive Lösungen bleiben schwer zugänglich. Pflanzenbasierte Fleischanaloga werden als vielversprechender Ansatz gelobt, ihr Einfluss auf die Fleischnachfrage ist jedoch unbekannt. Wir untersuchten, ob die Erhöhung der Anzahl von Fleischanaloga auf einer Restaurantkarte die Fleischwahl verringert und ob das Angebot eines neuartigen, Huhn-ähnlichen Fleischanalogs speziell die Auswahl von Huhn reduziert. In einem präregistrierten, randomisierten, kontrollierten Experiment betrachteten 4431 englischsprachige Erwachsene in den USA verschiedene Versionen der Speisekarte von Chipotle. Die Teilnehmer in den drei Gruppen sahen entweder ein Chipotle-Menü ohne die bereits vorhandene Fleischanaloga-Option „sofritas“ (0 Fleischanaloga), das Standard-Chipotle-Menü (1 Fleischanalogon) oder das Menü mit einem zusätzlichen, fiktiven Fleischanalogon „chick'nitas“ (2 Fleischanaloga). Das Hinzufügen von einem oder zwei Fleischanaloga zum Menü reduzierte den Anteil der Teilnehmer, die tierbasiertes Fleisch auswählten, nicht signifikant. Das Angebot eines Fleischanalogons im Vergleich zu keinem führte nur zu einem Rückgang der Fleischwahl um 1,14 Prozentpunkte (95 % KI −1,02, 3,30, P = 0,30). Für zwei Fleischanaloga im Vergleich zu keinem betrug die geschätzte Abnahme vernachlässigbare 2,14 Prozentpunkte (95 % KI −0,08, 4,36, P = 0,06). Allerdings reduzierte das Vorhandensein eines Huhn-Fleischanalogons die Nachfrage nach Huhn spezifisch leicht um −3,65 Prozentpunkte (95 % KI −7,16, −0,15, P = 0,04). Unsere Ergebnisse unterstützen nicht die Hypothese, dass die Erweiterung des Angebots an Fleischanaloga allein die Konsumentenauswahl hin zu weniger Fleisch signifikant verschieben kann. • Zusätzliche pflanzenbasierte Fleischoptionen scheinen den Fleischkonsum nicht zu verringern. • Ein speziell auf Huhn ausgerichtetes pflanzenbasiertes Fleischanalogon senkt den Hühnchenkonsum nur geringfügig. • Die Anzahl unterschiedlicher pflanzenbasierter Fleischsorten korreliert nicht mit der Fleischnachfrage. • Die Fleischnachfrage lässt sich nicht allein durch die Einführung weiterer pflanzenbasierter Fleischprodukte verringern.
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J. Hope
Quantitative BioSciences
Seth Ariel Green
Quantitative BioSciences
Jacob Peacock
Quantitative BioSciences
Food Quality and Preference
Stanford University
Quantitative BioSciences
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Hope et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
synapsesocial.com/papers/69df2a4be4eeef8a2a6af794 — DOI: https://doi.org/10.1016/j.foodqual.2026.105931
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