ZUSAMMENFASSUNG Dieses Papier untersucht die räumliche Dimension der indigenen Staatsbürgerschaft, indem es analysiert, wie sie während einer Straßenblockade im argentinischen Chaco erlebt, ausgehandelt und umgesetzt wird. Es untersucht die Arten und Weisen, wie Staatsbürgerschaft beansprucht und umgestaltet wird, indem eine Straßenblockade als ‚Akt der Staatsbürgerschaft‘ betrachtet wird. Basierend auf Feldforschung, die zwischen 2016 und 2018 durchgeführt wurde und Beobachtungen vor Ort sowie Interviews umfasst, hebt das Papier die Blockade als einen kritischen Ort und Moment hervor, um die dynamische Rahmengebung und Neuformulierung indigener Staatsbürgerschaft in Bezug auf sich verändernde Machtverhältnisse zu beobachten. Die Analyse situierte die Blockade innerhalb breiterer Debatten über die politische Dimension von Infrastruktur und die Art und Weise, wie diese die Formung indigener Staatsbürgerschaft an den Grenzen Südamerikas beeinflussen können. Der argentinische Kontext ist besonders relevant aufgrund der anhaltenden Zurückhaltung des Staates, indigene Unterschiede und Rechte vollständig anzuerkennen. Durch einen detaillierten Bericht über die Straßenblockade 54 der Provinz in der Provinz Salta, organisiert von indigenen Fischern, zeigt das Papier, wie solche Mobilisierungen zur fortlaufenden Neudefinition indigener Staatsbürgerschaft beitragen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung, lokalen Bedeutungen und Ansprüchen Aufmerksamkeit zu schenken, anstatt externe Kategorien aufzuzwingen, um das sich entwickelnde Verhältnis zwischen indigenen Völkern und dem Staat zu verstehen. Allgemeiner betont das Papier die Bedeutung, die räumliche Dimension bei der Analyse der soziopolitischen Prozesse in indigenen Gebieten zu berücksichtigen.
Alberto Preci (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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