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Genomische Aberrationen sind von übergeordneter Bedeutung für die Biologie und das klinische Ergebnis von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), und konventionelle risikobasierte Klassifikationen des Karyotyps werden routinemäßig in der klinischen Entscheidungsfindung bei AML verwendet. Eine der bekannten Einschränkungen der zytogenetischen Analyse ist die Unfähigkeit, genomische Abnormalitäten von weniger als 5 Mb Größe zu erfassen, und es ist derzeit unklar, ob die Überwindung dieser Einschränkung durch hochauflösende genomische Analyse von Einzel-Nukleotid-Polymorphismen (SNP) klinisch relevant wäre. Darüber hinaus ist angesichts der Heterogenität der molekularen Mechanismen/Aberrationen, die den konventionellen risikobasierten Karyotyp-Klassifikationen zugrunde liegen, wahrscheinlich, dass weitere Verfeinerungen in der genomischen Risikoprognose erreicht werden können. In dieser Studie analysierten wir durch Flusszytometer sortierte, von AML-Blasten stammende und gepaarte, buccale DNA von 114 zuvor unbehandelten, prospektiv eingeschlossenen AML-Patienten auf erworbene genomische Kopienzahländerungen und Verlust der Heterozygosität mittels Affymetrix SNP 6.0 Arrays, und wir korrelierten die genomische Läsionslast und spezifische chromosomale Abnormalitäten mit dem Überleben der Patienten. Mithilfe multivariater Analysen fanden wir, dass das Vorhandensein von ≥ 2 genomischen Läsionen, die durch SNP 6.0 Array-Profiling nachgewiesen wurden, das Sterberisiko ungefähr verdoppelt, wenn wir für alters- und karyotypbasierte Risiken kontrollieren. Schließlich identifizierten wir einen unabhängigen negativen prognostischen Einfluss von p53-Mutationen oder der Kombination von p53-Mutationen und Verlust der Heterozygosität an Chromosom 17 auf das Überleben bei AML.
Parkin et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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