Frühe Interaktionen mit Pflegepersonen spielen eine entscheidende Rolle bei der Prägung der emotionalen Entwicklung und der Muster zwischenmenschlicher Beziehungen. Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen emotionalen Verfügbarkeit des Vaters in der Kindheit und romantischen Bindungsmustern im Erwachsenenalter bei jungen Erwachsenen. Basierend auf der Bindungstheorie untersucht die Forschung, ob die emotionale Verfügbarkeit des Vaters die Höhe von Bindungsangst und Bindungsvermeidung in romantischen Beziehungen vorhersagt. Ein quantitatives korrelationales Forschungsdesign wurde gewählt. Die Stichprobe bestand aus 120 jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 30 Jahren, die entweder derzeit in einer romantischen Beziehung waren oder zuvor eine solche Erfahrung gemacht hatten. Die wahrgenommene emotionale Verfügbarkeit des Vaters wurde mit der Vater-Version des Parental Bonding Instruments (PBI) bewertet, während die Bindungsmuster im Erwachsenenalter mit der Experiences in Close Relationships – Revised (ECR-R) Skala gemessen wurden. Pearson-Korrelation und Regressionsanalyse wurden verwendet, um die Beziehungen zwischen den Variablen zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass die emotionale Verfügbarkeit des Vaters nicht signifikant mit Bindungsangst oder Bindungsvermeidung assoziiert war. Die Regressionsanalysen deuteten ebenfalls darauf hin, dass die emotionale Verfügbarkeit des Vaters die Bindungsmuster im Erwachsenenalter nicht signifikant vorhersagte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bindungsorientierungen im Erwachsenenalter aus einer Kombination von Entwicklungs-, Beziehungs- und Kontextfaktoren hervorgehen können, die über die bloße emotionale Verfügbarkeit des Vaters hinausgehen.
Bhardwaj et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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