Dieses Papier führt eine eingehende Untersuchung der mythologischen Motive in Der Meister und Margarita durch und konzentriert sich auf das vielschichtige Charaktersystem des Romans. Es wird untersucht, wie Mikhail Bulgakov Mythologie, Religion und literarische Traditionen integriert, um eine Erzählung zu konstruieren, die reich an Intertextualität und symbolischer Bedeutung ist. Die Analyse konzentriert sich auf die Charaktere des Meisters, Margarita, Woland und seiner Gefolgsleute und enthüllt ihre tiefen intertextuellen Verbindungen zu klassischen Texten wie der Bibel und Faust. Es wird argumentiert, dass diese mythologischen Motive eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Charaktere, der Entwicklung der Handlung und dem Ausdruck philosophischer Themen spielen. Durch eine gründliche Textanalyse und kulturelle Vergleiche zeigt diese Studie, dass Der Meister und Margarita nicht nur ein Werk der Fantasie ist, sondern ein literarisches Meisterwerk, das Bulgakovs tiefgehende Auseinandersetzung mit Gut und Böse, Glauben, Freiheit und sowjetischer Realität widerspiegelt. Diese Forschung zielt darauf ab, das Verständnis der Beziehung zwischen Mythologie und Charakterkonstruktion in Bulgakovs Werk zu vertiefen und neue interpretative Perspektiven auf seine literarische und kulturelle Bedeutung zu bieten.
Ekaterina Nikiforova (Thu,) hat diese Frage untersucht.