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Einzelne neuronale Zelltypen werden durch die Expression einzigartiger Batterien terminaler Differenzierungs-Gene definiert. Die Aufklärung der cis-regulatorischen Architektur mehrerer unterschiedlicher, spezifischer Genbatterien für einzelne Neuronentypen in Caenorhabditis elegans hat eine auffallend einfache cis-regulatorische Logik offenbart, in der kleine cis-regulatorische Motive in postmitotischen Neuronen durch autoregulierende Transkriptionsfaktoren (TFs) aktiviert werden. Der Verlust der TFs führt zum Verlust der Identität des einzelnen Neuronentyps. Ich schlage vor, diese TFs "Terminal-Selektor-Gene" zu nennen und ihre zugehörigen cis-regulatorischen Zielstandorte "Terminal-Selektor-Motive." Terminal-Selektor-Gene weisen einzelnen neuronalen Identitäten zu, indem sie direkt die Expression von nachgeschalteten, terminalen Differenzierungs-Genen steuern und in spezifischen regulatorischen Netzwerk-Konfigurationen wirken. Die Einfachheit der cis-regulatorischen Logik, auf der das Konzept der Terminal-Selektor-Gene basiert, könnte zur Evolvierbarkeit der neuronal Vielfalt beitragen.
Oliver Hobert (Di,) hat diese Frage untersucht.
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