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Neben den gut dokumentierten suprasegmentalen Merkmalen der an Säuglinge gerichteten Sprache zeigen aktuelle Studien, dass kritische akustisch-phonettische Merkmale auf Segmentebene in der an Säuglinge gerichteten Sprache (IDS) übertrieben sind (Kuhl et al., 1997; Liu et al., 2000; Burnham et al., 2002). Die an Säuglinge gerichtete Sprache enthält akustisch extremere Vokale im Vergleich zur an Erwachsene gerichteten Sprache, was zu einem erweiterten Vokalspektrum führt. Die Beziehung zwischen den übertriebenen Merkmalen von IDS und den Sprachwahrnehmungsfähigkeiten der Säuglinge wurde bisher nicht untersucht. Die vorliegende Studie testete die Hypothese, dass es eine Korrelation zwischen den Merkmalen der Spracheingabe und der Sprachwahrnehmungssensitivität für einzelne Säuglinge im ersten Lebensjahr gibt. Die Sprachproben von zweiunddreißig Müttern, die Mandarins sprechen, wurden unter Bedingungen der an Säuglinge gerichteten und der an Erwachsene gerichteten Sprache aufgezeichnet. Die akustische Analyse zeigte, dass Mandarin-Mütter ihre Sprache ändern, wenn sie mit ihren Säuglingen sprechen, und die wichtigen akustischen Hinweise verstärken. Noch wichtiger ist, dass die akustisch-phonettischen Merkmale in der an einen bestimmten Säugling gerichteten Sprache einer Mutter signifikant mit der Sprachwahrnehmung ihres Säuglings korrelieren. Dieses Ergebnis unterstützt die Ansicht, dass die Hyperartikulation der phonetic Einheiten in der an Säuglinge gerichteten Sprache die Sprachentwicklung des Säuglings erleichtert. Die Arbeit wurde durch das NIH-Stipendium (HD37954) und das Talaris Research Institute unterstützt.
Liu et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.