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Dieser Essay überdenkt die bekannte These, dass unter Krisenbedingungen die administrative Entscheidungsfindung zentralisiert wird. Es werden die theoretischen und administrativen Grundlagen dieser These diskutiert, und der Fokus liegt auf der Rolle kleiner Gruppen bei der Krisenentscheidungsfindung, dem Eingreifen der Zentralregierung in Krisensituationen und den Doktrinen der Krisenregierung. Basierend auf Erkenntnissen aus jüngster vergleichender Fallforschung im Krisenmanagement werden alternative Muster der Regierungsreaktion auf Krisen skizziert. Dazu gehören formale und informelle Dezentralisierung, Nicht-Entscheidungsfindung und Lähmung. Dieser Artikel schließt mit einer Reihe von Hypothesen, die die Bedingungen für das Auftreten alternativen Strukturmuster im Umgang mit Krisen umreißen, sowie einem Aufruf zu einer bedingten und reflektierenden Denkweise über Themen des Krisenmanagements.
Hart et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.