Key points are not available for this paper at this time.
Cochlea-Implantate bieten Nutzern begrenzte spektrale und temporale Informationen. In dieser Studie wurde die Menge an spektralen und temporal Informationen systematisch durch Simulationen von Cochlea-Implantat-Prozessors unter Verwendung eines rauschexcitierten Vokoders variiert. Spektrale Informationen wurden durch Variation der Anzahl der Kanäle zwischen 1 und 16 kontrolliert, und temporale Informationen wurden durch Variation der Tiefpass-Abschnittfrequenzen der Hüllenauszüge zwischen 1 und 512 Hz kontrolliert. Konsonanten und Vokale, die unter diesen Bedingungen verarbeitet wurden, wurden sieben normal hörenden, englischsprachigen Zuhörern zur Identifizierung präsentiert. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl spektrale als auch temporale Hinweise wichtig für die Erkennung von Konsonanten und Vokalen waren, wobei die spektralen Hinweise einen größeren Einfluss als die temporalen Hinweise in den getesteten Bereichen der Kanäle und Tiefpass-Abschnittfrequenzen hatten. Der Tiefpass-Abschnitt für asymptotische Leistung bei der Erkennung von Konsonanten und Vokalen lag bei 16 bzw. 4 Hz. Die Anzahl der Kanäle, bei der die Leistung für Konsonanten und Vokalen ein Plateau erreichte, betrug 8 bzw. 12. Innerhalb der oben genannten Bereiche der Tiefpass-Abschnittfrequenz und der Anzahl der Kanäle zeigten die temporalen und spektralen Hinweise einen Kompromiss bei der Phonemerkennung. Analysen des Informationsflusses zeigten unterschiedliche relative Beiträge von spektralen und temporalen Hinweisen bei der Wahrnehmung verschiedener phonetischer/akustischer Merkmale.
Xu et al. (Do,) untersuchten diese Frage.