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Obwohl krebsassoziierte Fibroblasten (CAF) entscheidende Faktoren bei der malignen Progression von Krebs sind, ist ihr funktioneller Beitrag zu diesem Prozess noch unklar. Die Analyse des wechselseitigen Zusammenspiels zwischen Prostatakarzinomzellen und CAFs offenbarte eine zwingende Rolle der karzinomabgeleiteten Interleukin-6 bei der Aktivierung von Fibroblasten. Im Gegenzug führen aktivierte Fibroblasten durch die Sekretion von Metalloproteinasen in Krebszellen zu einer deutlichen epithelialen-mesenchymalen Transition (EMT) sowie zur Erhöhung des Tumorwachstums und der Entwicklung spontaner Metastasen. Die durch CAF induzierte EMT führt dazu, dass Prostatakarzinomzellen die Expression von Stammzellmarkern sowie die Fähigkeit zur Bildung von Prostasphären und zur Selbsterneuerung erhöhen. Daher führt das parakrine Zusammenspiel zwischen CAFs und Krebszellen zu einem EMT-getriebenen Zugewinn an Eigenschaften von Krebsstammzellen, die mit Aggressivität und metastatischer Ausbreitung assoziiert sind.
Giannoni et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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