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Zusammenfassung Ziel Überprüfung der Genauigkeit der ICD-10-CM Kodierung von Selbstverletzungen und Vergiftungen zur Identifizierung von Selbstverletzungsereignissen. Materialien und Methoden In 7 integrierten Gesundheitssystemen identifizierten die Datensätze Patienten, die häufig von suizidalen Gedanken berichteten. Aus den Akten wurden anschließend ICD-10-CM Kodierungen für Verletzungen und Vergiftungen identifiziert, die auf Selbstverletzung hinwiesen, sowie ausgewählte Codes aus 3 Kategorien, in denen nicht kodierte Selbstverletzungsereignisse zu finden sein könnten: Verletzungen und Vergiftungen, die als unbestimmte Absicht kodiert wurden, solche, die als accidentell kodiert wurden, und Verletzungen ohne Kodierung der Absicht. Für Verletzungs- und Vergiftungsfälle mit Diagnosen in diesen 4 Gruppen wurde relevanter klinischer Text aus den Akten extrahiert und von einem blinded Panel hinsichtlich der Dokumentation der Selbstverletzungsabsicht bewertet. Ergebnisse Die zur Überprüfung ausgewählten Diagnoseschlüssel umfassen alle Codes für Selbstverletzung, 43 Codes für unbestimmte Absicht, 26 Codes für accidentelle Absicht und 46 Codes für Verletzungen ohne Kodierung der Absicht. Klinischer Text war zur Überprüfung für 285 Ereignisse verfügbar, die ursprünglich als Selbstverletzung kodiert waren, 85 als unbestimmte Absicht, 302 als Unfälle und 438 Verletzungsereignisse ohne Kodierung der Absicht. Die blinded Überprüfung vollständiger klinischer Akten ergab eine Dokumentation der Selbstverletzungsabsicht in 254 (89,1%) der ursprünglich als Selbstverletzung kodierten Fälle, 24 (28,2%) der als unbestimmt kodierten Fälle, 24 (7,9%) der als accidentell kodierten Fälle und 48 (11,0%) der ohne Kodierung der Absicht. Fazit Unter Patienten mit hohem Risiko haben fast 90% der Verletzungen und Vergiftungen mit ICD-10-CM Kodierung von Selbstverletzung eine Dokumentation der Selbstverletzungsabsicht. Die Abhängigkeit von ICD-10-CM Kodierung der Absicht zur Identifizierung von Selbstverletzung würde eine kleine Anzahl echter Selbstverletzungsereignisse nicht einschließen.
Simon et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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