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Getrackt Bildungssysteme sind mit größerer sozialer Ungleichheit in den Bildungsergebnissen von Kindern verbunden. Bislang ging die Forschung davon aus, dass der Einfluss des Trackings auf die Ungleichheit der Bildungschancen unabhängig von anderen bildungspolitischen Merkmalen ist. Anhand von Daten aus der PISA-Umfrage 2009 untersuchen wir, wie zentrale Prüfungen die Verbindung zwischen Tracking und Ungleichheit beeinflussen. Wir stellen fest, dass der sozioökonomische Status der Eltern einen größeren Einfluss auf die Schülerleistungen in Systemen ohne zentrale Prüfungen hat, während in Systemen mit zentralen Prüfungen diese Beziehung abgeschwächt ist. Wir argumentieren, dass zentrale Prüfungen dazu beitragen, Schulen für ihre Leistungen verantwortlich zu machen, was (1) Schulen ermutigt, Schüler basierend auf objektiveren Indikatoren in verschiedene Bildungsgänge einzuordnen, und (2) es wahrscheinlicher macht, dass Schulen mehr in Schüler aus niedrigeren Bildungsgängen investieren. Somit schwächen zentrale Prüfungen den stärkeren Einfluss des elterlichen Status auf die Leistungen von Kindern in getrackten Bildungssystemen.
Bol et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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