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Zusammenfassung Große Sprachmodelle (LLMs) revolutionieren mehrere Bereiche der Künstlichen Intelligenz. Eine der bemerkenswertesten Anwendungen ist das kreative Schreiben, z.B. Poesie oder Geschichtenerzählen: Die erzeugten Outputs sind oft von erstaunlicher Qualität. Eine natürliche Frage stellt sich jedoch: Können LLMs wirklich als kreativ angesehen werden? In diesem Artikel analysieren wir zunächst die Entwicklung von LLMs unter dem Blickwinkel der Kreativitätstheorien und untersuchen die zentralen offenen Fragen und Herausforderungen. Insbesondere konzentrieren wir unsere Diskussion auf die Dimensionen Wert, Neuheit und Überraschung, wie von Margaret Boden in ihrer Arbeit vorgeschlagen. Dann betrachten wir verschiedene klassische Perspektiven, nämlich Produkt, Prozess, Druck und Person. Wir erörtern eine Reihe von „einfachen“ und „schwierigen“ Problemen in der Maschinenkreativität und stellen sie im Zusammenhang mit LLMs dar. Schließlich untersuchen wir die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Technologien mit besonderem Fokus auf die kreativen Industrien, analysieren die angebotenen Chancen, die sich daraus ergebenden Herausforderungen und die potenziellen damit verbundenen Risiken aus rechtlicher und ethischer Perspektive.
Franceschelli et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.