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Zweck Angesichts des ständigen Anstiegs des Bestands an öffentlichen Schulden in Entwicklungsländern (insbesondere Ghana) mit der instabilen Wachstumsrate der Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten und der jüngsten Kreditaufnahme aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 zielt dieses Papier darauf ab, die ursächlichen Zusammenhänge zwischen öffentlichen Schulden und wirtschaftlichem Wachstum im Laufe der Zeit zu untersuchen. Entwurf/Methodik/Ansatz Das Papier verwendet ein dynamisches multivariates autoregressives verteiltes Lagermodell (ARDL), um die ursächlichen Beziehungen zwischen öffentlichen Schulden und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu testen. Jahreszeitdaten, die den Zeitraum von 1978 bis 2018 umspannten, wurden aus der Datenbank für Entwicklungsindikatoren der Weltbank und der Datenbank für Finanzangelegenheiten des IWF sowie dem WEO bezogen. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass öffentliche Schulden kurzfristig keine ursächliche Beziehung zum BIP haben, es jedoch eine unidirektionale Granger-Ursächlichkeit von öffentlichen Schulden zum BIP langfristig gibt. Zudem hat die Investitionsausgabe kurzfristig eine negative bidirektionale ursächliche Beziehung zum BIP, jedoch eine positive bidirektionale ursächliche Beziehung langfristig. Umgekehrt gibt es keine kurzfristige ursächliche Beziehung zwischen den Staatskonsumausgaben und dem BIP, jedoch verläuft die langfristige Granger-Ursächlichkeit von den Staatskonsumausgaben zum BIP. Schließlich haben öffentliche Schulden kurzfristig einen positiven Einfluss auf die Inflationsrate. Praktische Auswirkungen Die Ergebnisse implizieren, dass die Regierung(en) hohe fiskalische Disziplin sicherstellen müssen, um als Vorläufer für die effektive und effiziente Nutzung der jüngsten Kreditaufnahme zu dienen, das heißt, die Kredite sollten für hochpriorisierte Projekte (vorzugsweise Investitionsausgaben) verwendet werden, die gut evaluiert und selbsttragend sind, um sich positiv zum BIP beizutragen. Originalität/Wert Dieses Papier liefert zeitgenössische Ergebnisse zur Erweiterung der bestehenden Literatur über öffentliche Schulden und wirtschaftliches Wachstum, indem es Variablen und empirische Modelle verwendet, die frühere Studien nicht ausreichend aus einer Perspektive der Entwicklungsländer abdecken konnten und bestätigt, dass öffentliche Schulden nur langfristig zum BIP beitragen.
Sam Kris Hilton (Di,) hat diese Frage untersucht.
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