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Terminalia chebula Retz, allgemein bekannt als 'Haritaki/Myrobalan', wird seit langem als traditionelles Heilmittel verwendet. Es wird ausgiebig in verschiedenen indigenen Medizinsystemen wie Unani, Tibb, Ayurveda und Siddha zur Behandlung menschlicher Krankheiten wie Blutungen, karminativ, Ruhr, Lebertonikum, Verdauung, antidiarrhoisch, schmerzstillend, entwurmend, antibakteriell und bei Hauterkrankungen eingesetzt. Studien zu den pharmakologischen Wirkungen von T. chebula und seinen Phytokonstituenten, die zwischen Januar 1996 und Dezember 2021 dokumentiert wurden, wurden mithilfe verschiedener elektronischer Datenbanken untersucht. Im genannten Zeitraum zeigten verschiedene Laboruntersuchungen die biologischen Eigenschaften von T. chebula, darunter antioxidative, antiproliferative, antimikrobielle, proapoptotische, antidiabetische, anti-aging, hepatoprotektive, antiinflammatorische und antiepileptische Wirkungen. Es ist auch vorteilhaft für den Glukose- und Lipidstoffwechsel und verhindert Atherogenese sowie Endotheldysfunktion. Verschiedene Teile von T. chebula, wie Früchte, Samen, Gallen, Rinden, extrahiert mit verschiedenen Lösungsmittelsystemen (wässrig, Ethanol, Methanol, Chloroform, Ethylacetat), enthüllten wichtige bioaktive Verbindungen wie Chebulsäure, Chebulininsäure und Chebulagininsäure, die wiederum durch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen wertvolle pharmakologische Eigenschaften zeigten. Es besteht ein gemeinsamer Zusammenhang zwischen Chebulaginsäure und Chebulanin hinsichtlich ihrer antioxidativen Eigenschaft, Anti-Aging-Aktivität, antientzündlichen, antidiabetischen Wirkung und kardioprotektiven Aktivität. Die Wirkungen könnten durch Neutralisierung der freien Radikale erfolgen, die für Gewebeschäden verantwortlich sind, und dabei viele andere Krankheiten miteinander verbinden. Die vorliegende Übersicht fasst die wissenschaftlich dokumentierte Literatur zu den pharmakologischen Potenzialen und chemischen Zusammensetzungen von T. chebula zusammen und soll weitere Studien zu diesem Thema anregen.
Bulbul et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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