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Die Tumorzellmigration ist ein Schlüsselprozess für die Verbreitung und Metastasierung von Krebszellen, der durch signalmotivierte Umstrukturierungen des Zytoskeletts und der Zellmatrixadhäsion kontrolliert wird. Mithilfe eines phagokinetischen Track-Assays mit migratorischen H1299-Zellen führten wir ein siRNA-Screening von fast 1.500 Genen durch, die Kinasen/Phosphatasen sowie adhäsom- und migrationsbezogene Proteine kodieren, um Gene zu identifizieren, die die Geschwindigkeit und Persistenz der Tumorzellmigration beeinflussen. Dreißig Kandidatengene, die die Zellmigration veränderten, wurden in lebenden Tumorzellmigrationstests validiert. Acht davon waren mit der metastasenfreien Überlebensrate bei Brustkrebspatienten assoziiert, wobei das Integrin β3-bindende Protein (ITGB3BP), MAP3K8, die NIMA-verwandte Kinase (NEK2) und das SHC-transformierende Protein 1 (SHC1) die prognostischsten waren. Eine Untersuchung von Genen, die die Migration modulieren, zeigte, dass SRPK1, welches die Spleißfaktor-Kinase SRSF-Protein-Kinase 1 kodiert, für die Ergebnisse bei Brustkrebs relevant ist, da es in basalem Brustkrebs hoch exprimiert war. Darüber hinaus korrelierte eine hohe SRPK1-Expression mit einem schlechten Krankheitsverlauf bei Brustkrebs und einer bevorzugten Metastasierung in die Lunge und das Gehirn. In zwei unabhängigen murinen Modellen der Brusttumormetastasierung unterdrückte ein stabiler shRNA-basierter SRPK1-Knockdown die Metastasierung in entfernte Organe, einschließlich Lunge, Leber und Milz, und hemmte die Neuordnung der fokalen Adhäsion. Unsere Studie liefert umfassende Informationen über die molekularen Determinanten der Tumorzellmigration und schlägt vor, dass SRPK1 das Potenzial als Zielmolekül für die Begrenzung der Metastasierung bei Brustkrebs hat.
Roosmalen et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.