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Chronobiologie ist die wissenschaftliche Disziplin zur Untersuchung biologischer Rhythmen, ein Begriff, der in der Sportwelt an Bedeutung gewonnen hat. Kürzlich haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die Tageszeit, zu der Sport betrieben wird, die Erreichung guter körperlicher Leistungen beeinflusst. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, die Beziehung zwischen zirkadianen Rhythmen und körperlicher Leistung gemäß den neuesten veröffentlichten Daten zu untersuchen. Darüber hinaus wurden die physiologischen Prozesse, die an der körperlichen Reaktion beteiligt sind, sowie die Unterschiede je nach Sportart und den Eigenschaften der Athleten untersucht. Eine bibliografische Suche wurde durch fünf Datenbanken (Pubmed, Scopus, Researcher Gate, Google Scholar, UOC-Bibliothek) durchgeführt, wobei der Fokus auf Artikeln lag, die in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wurden und in Englisch und Spanisch verfasst sind. 36 Arbeiten erfüllten die Einschlusskriterien. Die Körpertemperatur ist ein Faktor, der ein zirkadianes Muster zeigt, mit einem ausgeprägten Höhepunkt am späten Nachmittag, zu der Tageszeit, zu der die körperliche Leistung am höchsten ist, d.h. Geschwindigkeit, Agilität, zurückgelegte Distanz, Sprungkraft. Auch die Wahrnehmung der Anstrengung ist am Nachmittag höher. Was den Chronotyp betrifft, scheinen Abendtypen am stärksten betroffen zu sein, wenn sie außerhalb ihrer optimalen Tageszeit Sport treiben. Die Tendenz zeigt, dass es mit steigendem Alter mehr Morgenarten gibt. Trainingseinheiten sollten entsprechend der optimalen Tageszeit für jeden Athleten geplant werden. Es ist entscheidend, den individuellen Chronotyp zu berücksichtigen. Die Desynchronisation der zirkadianen Rhythmen kann zu einem Rückgang der körperlichen Leistung führen.
Ayala et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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