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Zusammenfassung Eine kürzliche Debatte unter Ökologen konzentrierte sich auf Mechanismen, durch die die Artenvielfalt die Nettoprimärproduktion beeinflussen könnte. Gemeinschaften mit mehr Arten könnten eine größere Vielfalt von Ressourcenaufnahmeeigenschaften nutzen, was zu einer größeren Nutzung von limitierenden Ressourcen (Komplementarität) und damit zu einer höheren Produktivität (Überertrag) führen könnte. Kürzliche Experimente haben jedoch eine Vielzahl von Beziehungen zwischen Vielfalt und Produktivität gezeigt. In einem Experiment mit Serpentin-Wiesengemeinschaften über 8 Jahre stellten wir fest, dass der Überertrag mehrere Jahre nach der Parzellenetablierung anstieg. Der Überertrag variierte stark je nach den funktionalen Eigenschaften der beteiligten Arten sowie der biotischen und abiotischen Umwelt (insbesondere der Wasserverfügbarkeit). Während funktionale Unterschiede zwischen den Arten zu einer starken Komplementarität und Facilitation führten, waren diese Effekte nicht ausreichend, um signifikanten transgressiven Überertrag oder konsistente Produktivitätssteigerungen mit zunehmender Pflanzenvielfalt zu verursachen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine höhere absolute Produktion mit größerer Vielfalt auf bestimmte Artenkombinationen oder Umweltbedingungen beschränkt sein könnte.
Hooper et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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