Key points are not available for this paper at this time.
Konventionelle vestibulometrische Techniken sind unzureichend, um die Auswirkungen von Schwindel auf das tägliche Leben zu quantifizieren. Das 25-Item Dizziness Handicap Inventory (DHI) wurde entwickelt, um die selbst wahrgenommenen Beeinträchtigungen, die durch Erkrankungen des vestibulären Systems verursacht werden, zu bewerten. Die Entwicklung der vorläufigen (37 Items) und endgültigen Versionen (25 Items) des DHI wird beschrieben. Die Items wurden in drei Inhaltsbereiche unterteilt, die funktionale, emotionale und physische Aspekte von Schwindel und Unsicherheit repräsentieren. Der Cronbachs Alpha-Koeffizient wurde verwendet, um die Zuverlässigkeit basierend auf der Konsistenz der vorläufigen Version zu messen. Die endgültige Version des DHI wurde an 106 aufeinanderfolgenden Patienten durchgeführt und zeigte eine gute interne Konsistenzzuverlässigkeit. Mit Ausnahme der physischen Subskala lagen die Mittelwerte der DHI-Skalenwerte signifikant höher bei zunehmender Häufigkeit von Schwindelanfällen. Die Test-Retest-Zuverlässigkeit war hoch.
Jacobson et al. (1990) untersuchten diese Frage.